Sparen für das Kind – schon in der Schwangerschaft?

Geld Sparen in der Schwangerschaft

Sobald Paare erfahren, dass die Frau schwanger ist, geht es ja meistens rund. Die Ansichten und Prioritäten verändern sich schlagartig und die Vorfreude ist riesig.

Jetzt müssen Termine gemacht, die Kinderzimmer-Einrichtung durchdacht und wichtige Anschaffungen wie Kinderwagen, Wickelkommode und Babykleidung geplant werden. Viel zu tun.

Viele Paare machen sich auch bereits innerhalb dieser 9 Monate Gedanken darum, wie sie ideal für das Kind vorsorgen und sparen können. Sehr löblich, aber vielleicht doch viel zu früh?

Die Schwangerschaft bringt viele neue Themen

Selbstverständlich änder eine Schwangerschaft vieles und läutet mit der Geburt des Kindes einen neuen Lebensabschnitt der Eltern ein. In diesen 9 Monaten spielt die Schwangerschaft an sich schon eine große Rolle, über viele Dinge machen sich Eltern Gedanken, Fotos und Erinnerungen werden in Büchern festgehalten und notiert, so wie man sie hier beim Schwangerschafts-Tagebuch Ratgeber findet.

Die werdenden Eltern beginnen mit der Planung ihres neuen Lebens, mit der Einrichtung des Kinderzimmers, mit der Suche nach einer geeigneten Kindertagesstätte und vielem mehr.

Klar, all die Dinge Kosten auch Geld. Und Finanzen werden auch im Hinblick auf den neuen Erdenbürger ein wichtiges Thema sein.

Finanzplanung in der Schwangerschaft

Doch macht es tatsächlich Sinn, schon in der Schwangerschaft für das Kind vorzusorgen? Wir finden jedenfalls, es macht durchaus Sinn, sich mit einer guten Finanzplanung und möglichen Vorsorge oder Sparplänen bereits zu beschäftigen. Ungefähr zu wissen, wie die finanzielle Planung mit der Geburt des Kindes aussieht und inwiefern man noch Geld für das Kind sparen kann, kann nie schaden.

Eröffnung von Konten frühestens ab der Geburt

Das Problem ist jedoch, dass Finanzprodukte wie das Kinderkonto, das Babykonto oder auch Sparmöglichkeiten für das Kind frühestens dann auf den Namen des Kindes eröffnet werden können, sobald das Kind geboren wurde und eine Geburtsurkunde existiert.

Kinderkonten können sogar oft erst mit dem Erreichen des 7. Lebensjahres des Kindes eröffnet werden.

Sparmöglichkeiten und Geschenke

So macht es aber durchaus Sinn, sich schon während der Schwangerschaft zu informieren und sich ein paar Gedanken zu machen, wie genau man vielleicht sparen und etwas Geld für das Kind zur Seite legen möchte.

Sobald das Kind auf der Welt ist, gibt es oft auch viele Geschenke von Familie und Freunden. Die Geschenkeflut könnt ihr aber etwas steuern und auch vermeiden, dass Dinge doppelt verschenkt werden.

Zum Beispiel, indem ihr zur Geburt eures Kindes ein Kinder-Tagesgeldkonto eröffnet. Aus unserer Sicht ist das eine ideale Option, um beispielsweise Großeltern, Patentante und Patenonkel darüber zu informieren, dass statt Strampler, Kuscheltier und Co. auch die Überweisung eines Sparbetrages für das Kind auf das Tagesgeldkonto ein willkommenes Geschenk ist.

Viele Familienmitglieder und Freunde nehmen das auch dankend an und nutzen diese Option. Das können wir aus eigener Erfahrung sagen. Denn schließlich macht es wenig Sinn, wenn zwei oder drei Personen nahezu das gleiche Geschenk machen oder das Kind nun 15 Strampler hat aus denen es in den nächsten 2 Monaten herauswachsen wird.

Sparen bis zur Volljährigkeit oder für größere Anschaffung

Bis zur Volljährigkeit des Kindes wird es gewiss allerhand Situationen geben, ihr als Eltern schon auch mal größere Beträge für euer Kind benötigt. Sei es das Schullandheim, die Gebühr für den Schwimmkurs, die Anschaffung eines neuen Kinder- oder Jugendzimmers oder sogar die Kosten für den Führerschein.

Mit dem Tagesgeldkonto seid ihr absolut flexibel, könnt jederzeit auf die Beträge des Kontos zugreifen. Andererseits profitiert man aufgrund von Zinsen und Zinseszins aber auch davon, wenn die gesparten Beträge dort länger liegen bleiben. (Selbst wenn die Zinsen aktuell nicht sehr hoch sind)

Vom Tagesgeld für Kinder zu anderen Sparmöglichkeiten

Man kann das Ganze aber auch so gestalten, dass ein bestimmter Betrag immer auf dem Tagesgeldkonto des Kindes verfügbar bleibt. Nehmen wir zum Beispiel mal 5.000 Euro.

Alles darüber kann man beispielsweise auch in sogenannte ETF-Sparpläne für Kinder anlegen oder man eröffnet zusätzlich ein Festgeldkonto für das Kind und legt dort bestimmte Beträge für etwas mehr Zinsen an. Die Laufzeiten liegen hier meist bei mindestens 6 Monaten oder einem Jahr. In dieser Zeit kommt man leider auch nicht an das Geld heran. Andererseits erhält man aber einen besseren Zinssatz als bei den Tagesgeldkonten.

Wie genau man das am Ende gestaltet, bleibt jedem Elternpaar überlassen und ist auch abhängig von der eigenen finanziellen Situation. Gut und wichtig ist es dennoch, überhaupt etwas Geld für das Kind zurückzulegen.

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