Geld für das Baby anlegen – warum und wie?

Bereits mit der Schwangerschaft machen sich viele Eltern berechtigterweise Gedanken darum, wie sie am besten Geld für den Nachwuchs anlegen können. Da gibt es einige Möglichkeiten. Manche sind eher flexibel und mittelfristig. Andere wiederum langfristig und eher unflexibel.

Wie man mit einem Tagesgeldkonto flexibel Geld für das Baby zurücklegen kann und warum das Baby-Tagesgeldkonto für uns ein wichtiger Baustein im Hinblick auf Sparmethoden für das Kind ist, zeigen wir in diesem Artikel.

Warum Geldanlagen bereits für Baby wichtig sind

Weshalb es sinnvoll ist, immer ein paar Euro zur Seite zu legen, wissen wir ja aus unserem eigenen Leben. Aber auch für noch sehr junge Babys kann so eine Geldrücklage wichtig sein.

Auf die frischgebackenen Eltern kommen mit dem Kind nicht nur viele tolle Emotionen und Momente zu, sondern eben auch höhere Kosten. Kinderwagen, Kinderzimmermöbel, Ausflüge und später der Führerschein – alles will irgendwie bezahlt werden.

Kurzum, es kann nur gut sein, wenn man auch für das Kind immer mal einige Euro zurücklegt und später entspannt größere Anschaffungen für das Kind erledigen kann, ohne jeden Cent umdrehen zu müssen.

Ein paar Gründe, weshalb Sparrücklagen auch für Kinder wichtig sein können.

  • Anschaffungen wie Kinderzimmermöbel
  • Rücklagen für das Schullandheim oder Ferienlager
  • das erste richtige Fahrrad 
  • der Führerschein 
  • die erste Einrichtung für die eigene Wohnung

 

Tagesgeldkonten für Babys als flexible Geldanlage

Generell gilt bei den Geldanlagen für Babys ein ähnliches Prinzip wie bei allen anderen Geldanlagen auch. Man muss sich als Eltern im Klaren darüber sein, ob man eher eine flexible Sparmöglichkeit benötigt und über das Geld auch aus oben genannten Gründen verfügen möchte.

Die andere Option sind langfristige Geldanlagen. Dabei muss man aber wissen, dass man innerhalb des Zeitraums nicht über den Betrag der Geldanlage verfügen kann. Dafür gibt es bei dieser Option aber meist auch die besseren Zinsen auf das Guthaben.

Viele Eltern entscheiden sich aufgrund der enormen Flexibiltät deshalb erst einmal für ein Tagesgeldkonto für das Baby.

Das hat verschiedene Gründe. Unter anderen ist den meisten Eltern wichtig, dass..

  • man die Sparbeträge flexibel wählen kann
  • auch höhere Sparbeträge jederzeit eingezahlt werden können
  • man jederzeit über die Geldanlage verfügen kann
  • dennoch Zinsen auf das Guthaben gezahlt werden
  • auch Eltern, Großeltern, andere Verwandte und Freunde auf das Konto Geld einzahlen können. 

Das sind durchaus wichtige Kriterien, weswegen wir das Tagesgeldkonto für das Kind als eine sinnvolle Ergänzung zu einem Sparplan oder anderen langfristigen Geldanlagen für Kinder empfehlen.

Welche Tagesgeldkonto zu welchen Konditionen für Babys eröffnet werden können, findest du hier in unserem Babykonto-Vergleich.

Hilfreich: der Steuerfreibetrag für Kinder

Nun kann man aber auch sagen: mein Kind braucht kein eigenes Tagesgeldkonto, ich habe ja schon eins.

Dazu sollte man aber bedenken, dass jedes Kind ab der Geburt einen eigenen Steuerfreibetrag hat. Diesen kann und sollte man unbedingt nutzen. Er gilt aber auch nur dann, wenn das Konto tatsächlich auf den Namen des Kindes eröffnet wird.

So kann man weiterhin auf den Tagesgeld- und Sparkonten den Freibetrag der Eltern nutzen. Während das Kind auf den eigenen Sparkonto vom eigenen Steuerfreibetrag profitiert.

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